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Inh. Frank Kipke
Ideenschmied
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18055 Rostock

 Geschenkideen aus Edelstahl
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Alle Produkte werden aus rostfreiem und witterungsbeständigem Edelstahl
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Auszug aus Wikipedia.de zum Thema Edelstahl:     http://de.wikipedia.org/wiki/Edelstahl

Edelstahl (nach EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sogenannte Eisenbegleiter) 0,025 % nicht übersteigt.
Die alleinige Begriffsdefinition, ein Edelstahl sei ein "chemisch besonders reiner, "rostfreieroder "nichtrostenderStahl, ist ungenau bzw. falsch. Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Ebenso muss ein
rostfreier Stahl nicht unbedingt auch ein Edelstahl sein. Der Legierungsbestandteil-Anteil der verschiedenen Sorten Edelstahl
(niedrig- oder hochlegiert) ist jedoch genauestens definiert.

Edelstahlgruppen (EN 10027-2)
Zu den Edelstählen zählen zum Beispiel hochreine Stähle, bei denen durch einen besonderen Herstellungsprozess Bestandteile wie Aluminium und Silizium aus der Schmelze ausgeschieden werden, oder zum Beispiel auch hochlegierte Werkzeugstähle, die für eine spätere Wärmebehandlung vorgesehen sind.
Die Stahlgruppennummern für Edelstähle nach EN 10027-2 kennen folgende Bezeichnungen:
•10 bis 19 unlegierte Edelstähle
•20 bis 89 legierte Edelstähle

Legierte Edelstähle
Die weitaus häufigsten Legierungskomponenten sind:
•Chrom (Cr) für Chromstahl
•Chrom und Nickel (Ni) für Chromnickelstahl
•Molybdän (Mo) für Molybdänstahl, mit Cr Chrom-Molybdänstahl, auch mit Ni
•Titan (Ti), mit Cr und Ni für Titanstahl
•Niob (Nb)
daneben gibt es etliche Spezialstähle mit weiteren Komponenten Beispiel: X5CrNi18-10, Werkstoff-Nr. 1.4301
Die Zahl 43 steht laut Norm für "nichtrostend, mit >2,5 % Ni, ohne Mo, Nb und Ti. Entgegen der alten deutschen DIN-Schreibweise erfolgt diese Stahlbezeichnung nach EN ohne Leerstellen. Als hochlegiert gilt ein Stahl dann, wenn der Massenanteil eines seiner Legierungselemente mehr als 5 % beträgt.

Für die Verarbeitung hochlegierter  Edelstähle sind besondere Vorsichtsmaßnahmen erforderlich, da sowohl eingeatmete
Schleifstäube als auch der Schweißrauch Krebs erregen können. Der beim Schleifen entstehende Staub kann die
Atmungsorgane reizen.

Edelstähle nach Werkstoffnummer und Verwendungszweck

Anmerkung: AISI (American Iron and Steel Institute) ist die amerikanische Werkstoffbezeichnung. Die unten
genannten Werkstoffe sind nur ein kleiner Auszug aus den in den Normen definierten Werkstoffen.

WNr. 1.4003 (X2CrNi12)

Ein ferritischer, korrosionsträger Edelstahl mit 10,512,5 % Chrom und einem Nickel-Zusatz. Er ist weit beständiger
als allgemeine Baustähle, aber kostengünstiger als die hochlegierten rost- und säurebeständigen Stähle. WNr. 1.4003
zeichnet sich durch eine Kombination guter Korrosionsbeständigkeit und Abriebfestigkeit mit hohen statischen und
dynamischen Festigkeitswerten, guter Schweißbarkeit und problemloser Verformbarkeit aus. Schweißen nach allen
bekannten Verfahren ist ohne Schwierigkeiten möglich. Die Eigenschaften des Edelstahls werden durch
Gefügeänderungen in der Wärmeeinflusszone nur unwesentlich beeinträchtigt. Seine Anwendung findet WNr.
1.4003 am besten dort, wo bisher unlegierte oder niedrig legierte Edelstähle zur Erreichung besserer
Korrosionseigenschaften durch Streichen oder Beschichten oberflächenbehandelt werden mussten, wo aber die
Verwendung eines rostbeständigen Edelstahls aus Preisgründen ausschied.
Verwendung:
Schienenfahrzeugbau Personen- und Güterwaggons etc.; Nutzfahrzeugbau LKW-Aufbauten,
Fördertechnik Bandförderanlagen, Kippmulden etc.; Maschinen- und Apparatebau Wassertechnik,
Klimabereich, Zuckerindustrie, Agrartechnik Silos, Stalleinrichtungen, Weinbaupfähle etc.; sonstiges
Profile, Konstruktionsbereich, Kabelschächte etc.

WNr. 1.4016 (X6Cr17), AISI 430


Ein ferritischer, 17-prozentiger Chromstahl mit guter Korrosionsbeständigkeit, dessen Anteil an der Produktion von
nichtrostenden Stählen bei ca. 14% liegt. Die Polierfähigkeit ist sehr gut, ebenso die Tiefziehfähigkeit und die
Biegefähigkeit. Ein Streckziehen ist nur im begrenzten Umfang möglich. Beim Verformen ist zu beachten, dass der
Edelstahl bei Temperaturen unter 20 Grad Celsius zur Versprödung neigt. Die Kaltumformbarkeit wird verbessert, wenn
man Werkstoff und Werkzeug auf 100 bis 300 Grad Celsius erwärmt, was besonders bei Blechstärken über 3 mm zu
empfehlen ist. Scharfe Abkantungen parallel zur Walzrichtung sind zu vermeiden. Ein Schweißen ist mit
elektrischen Verfahren möglich, im Schweißbereich tritt jedoch eine Versprödung und eine Verminderung der
Korrosionsbeständigkeit ein. Die Zerspanbarkeit ist mit der legierter Einsatzstähle vergleichbar. Wie bei allen
weichen Qualitäten muss mit der Bildung von Aufbauschneiden und einem behinderten Spanabfluss gerechnet
werden.
Verwendung:
Der hohe Chromgehalt verleiht dem Edelstahl eine gute Beständigkeit gegen Wasser, Wasserdampf,
Luftfeuchtigkeit sowie schwache Säuren und Laugen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig,
z. B. für Haushalts- und Küchengeräte, im Gastgewerbe, bei der Nahrungsmittel- und Getränkeproduktion, in
der Möbelindustrie, Innenarchitektur, Medizintechnik und in bestimmten Zweigen der chemischen Industrie,
bei Sanitär-, Heizungs- und Klimaanlagen und in vielen anderen Bereichen.